Abiturergebnis und Schließung
Auch wenn die offizielle Zeugnisverleihung erst am Freitag stattfindet, so habe ich doch längst mein Abiturergebnis erhalten.
Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Durchschnitt von 1,1 mit einer Punktzahl von 759 von 840 Punkten.
Da meine Schullaufbahn damit wohl wirklich beendet ist, beende ich auch ein Projekt: und zwar diesen Blog. Es hat Spaß gemacht, hier ab und zu zu schreiben und ich denke auch, dass es für mich ein erfolgreiches Projekt war. Dennoch gibt es zumindest vorerst nicht mehr viel zu berichten, da ich vor allem viel Urlaub mache. Danach beginnt der Zivildienst, da ich aber unter einer Schweigepflicht stehe, kann ich von dort auch nicht viel berichten.
Wenn mir irgendwann danach ist, schreibe ich vielleicht irgendwann wieder in einen Blog – zum Beispiel wenn ich studiere. Time will tell.
Einige Aphorismen zum Sein
Vor einiger Zeit habe ich mal ein paar kleinere Texte zum Menschen und zum Sein geschrieben und möchte sie, da ich gestern meinen Blog doch noch einmal reaktiviert habe, euch nicht vorenthalten. Da meine Schulzeit nun dem Ende zu geht, habe ich auch den Blogtitel mal geändert.
Was sind das nur für Menschen? Was sind das nur für Menschen, die all dieses Leid sehen und zulassen? Was sind das nur für Menschen, die unsere Zukunft gefährden, die alles zerstören und was sind das nur für Menschen, die diesem zerstörerischen Treiben kein Ende setzen? Was sind das nur für Menschen?
Menschen wie du und ich. Wir sind Menschen, wir sind diese Menschen. Was sind das nur für Menschen?
Was glaubt eigentlich der Mensch, der einem gegenübersteht; der gleichwohl aus derselben Perspektive auf die Dinge schaut wie man selbst; ja, was glaubt dieser Mensch eigentlich zu sehen?
Warum macht nur mir die Zukunft Angst, wenn die Zukunft, wenn auch fern, da zukünftig, wenngleich sie so angsteinflößend für jedermann erscheinen sollte. Liegt es an meiner persönlichen Furcht um meine vermeintlich sicher gehoffte Zukunft oder liegt es an der Blindheit der Anderen, die ihre Zukunft, ihrer Ignoranz verdankend, weiterhin als sicher erachten? Obgleich die Umstände rein objektiv gesehen schlecht prognostiziert werden, so ist die Zeit stets das Produkt des eigenen Schaffens – also schaffe ich mir meine Zukunft selbst; wird sie erst dadurch so furchterregend?
Abitur ist fast geschafft
Da ich ja zu meiner Verwunderung feststellen musste, dass ich trotz fehlender neuer Inhalte doch noch jeden Tag einige Besucher zu verzeichnen habe, habe ich mich dazu entschlossen, doch mal wieder einen Eintrag hier erscheinen zu lassen.
Jetzt bin ich mit meinem Abitur schon fast komplett fertig, nach den schriftlichen Prüfungen habe ich meine erste mündliche Abiturprüfung nun auch bereits hinter mir: Deutsch. Darin ging es um die beiden Bücher Faust I und Woyzeck und ich musste die darin enthaltenen Liebesbeziehungen vergleichen und damit ein Thema, das mir recht gut lag, da es auch meine favorisierten Bücher im Unterricht gewesen waren (neben dem Sandmann).
Es folgt also noch meine Präsentation in Politik in Wirtschaft, die soweit eigentlich fertig ist und nur noch den letzten Schliff verpasst bekommen muss, das werde ich am Wochenende erledigen.
Sonst gibt es, besonders in schulischer Hinsicht wenig Neues, denn da war ich in der letzten Zeit auch nur ein Mal, und zwar zu meiner mündlichen Prüfung.
Laaaaangweilig…!
Derzeit ist die Schule wirklich vor allem Eines: langweilig. Denn die meisten Fächer sind soweit abgeschlossen, die meisten sind mit den Gedanken sowieso schon im mündlichen Abitur oder schon ganz woanders und auf Unterricht haben ja nicht einmal die Lehrer wirklich mehr Lust. Dennoch endet unsere Unterrichtsphase erst am 12. Mai (nebenbei gesagt mein Geburtstag), welcher aber nun auch nicht mehr in allzu ferner Zukunft liegt.
Zwei weitere Klausuren habe ich nun geschrieben: am letzten Freitag Religion und am Montag PoWi. Beide Klausuren waren etwas seltsam, obwohl beide Lehrer davon überzeugt waren, dass sie zum Abschluss sehr einfach seien sollten, was sie in meinen Augen aber ganz und gar nicht waren. Nun gut, die Ergebnisse werden sich erst später zeigen.
Am Freitag folgt noch meine letzte Physikklausur – darauf habe ich mich schon lange gefreut, auch wenn ich Physik als Fach sehr schätze, finde ich die Zusammenhangslosigkeit sowie die niedrige Verwendbarkeit der Themen langsam etwas nervig.
Danach gibt es noch eine Deutschklausur am Montag und eine Geschiklausur am Mittwoch zu bestreiten – danach bin ich mit allen Klausuren für die Schule fertig. Ein echter Meilenstein.
Bald wird es dann auch Zeit, dem Blog einen neuen Namen zu geben (falls ich ihn denn noch weiterführen möchte – darüber muss ich noch einmal nachdenken, vielleicht später als Studiumsblog), denn ich werde die Schule nun nicht mehr allzu lange besuchen.
Mal wieder Schule…
An diesem Montag begannen nach den Ferien schlussendlich meine letzten Schulwochen.
Der Montag war ein recht normaler Schultag, am Dienstag folgte die letzte Matheklausur in meiner Schullaufbahn (wobei ich sicherlich später noch mit Mathematik zu tun haben werde). Die weiteren Stunden sind in den Fächern, in denen noch Klausuren geschrieben werden müssen so wie immer. In den anderen Fächern sind die Lehrer zwar mittlerweile etwas entspannter, sie bestehen aber dennoch darauf, noch weiter Unterricht zu halten.
Am Freitag folgt die nächste Klausur, nämlich Religion. Das Thema wird Ethik und Moral sein, wobei ich nicht glaube, dass man sonderlich viel lernen muss.
Sonst gab es schon erste Rückmeldungen seitens der Lehrer bezüglich des schriftlichen Abiturs. In den meisten Kursen ist es recht gut ausgefallen. Nur Mathematik sticht da heraus, denn dort haben es viele nicht geschafft, über die fünf Punkte zu gelangen, manche haben auch 0 Punkte geschafft. Im Physikleistungskurs ist es wohl auch nicht so gut ausgefallen, aber immer noch besser als in Mathe.
In meinen Leistungskursen ist das Abi aber wohl ganz durchschnittlich und wohl auch so wie die meisten Klausuren ausgefallen, ich werde also h0ffentlich nicht enttäuscht.
Sonst muss ich sagen, dass ich mit der Vorbereitung meiner Präsentation bisher nicht sonderlich weit gekommen bin, was mich einerseits etwas ärgert, da ich jetzt erst einmal wieder für Klausuren lernen muss und in den Ferien eigentlich Zeit gehabt hätte, andererseits ist es aber auch nicht so schlimm, da mir noch genügend Vorbereitungszeit verbleibt.
Ferien
Aus gegebenem Anlass werde ich den Blog über die Ferien ruhen lassen. Ich bin ohnehin weder über die Osterfeiertage noch in der zweiten Woche im Internet anzutreffen, daher wäre es mir in dieser Zeit auch nicht möglich, Artikel zu veröffentlichen.
Deshalb wird es hier bis nach den Ferien erst einmal nichts mehr geben. Dann aber hoffentlich wieder etwas mehr… mal schauen.
Achja: die guten Vorsätze habe ich sogar teilweise erfüllt. Ich habe in der Tat angefangen, für meine Präsentation Material zu sammeln und auszuwerten. Aber leider auch nur einen Tag lang. Nun ja, man kann ja nicht alles haben.
Gute Vorsätze
Ich habe mir für den heutigen Tag einige gute Vorsätze gemacht. Ich möchte saugen, meinen Schreibtisch endlich wieder aufräumen und zu guter Letzt damit anfangen, Informationen über mein Präsentationsthema zu finden und auszuwerten.
Ich bin gespannt, wie weit ich heute komme werde…
Mein Präsentationsthema
Heute war mein letzter Schultag – eigentlich auch der einzige in dieser Woche – vor den Osterferien. Unterricht hatte ich soweit eigentlich keinen, allerdings habe ich heute das Thema für meine Präsentation bekommen.
Ich mache eine Präsentation in Politik und Wirtschaft und das Thema lautet: „Die Einführung des Euro im Lichte der griechischen Finanzkrise“. Es geht also vor allem darum, die Vor- und Nachteile einer Währungsunion darzustellen und diese anhand des aktuellen Beispiels Griechenland diskutieren.
Ich denke, dass es sich dabei um ein recht interessantes Thema handelt, zu welchem sich viele Informationen und Analysen finden lassen. Jetzt gibt es nur noch ein Problem zu überwinden: meine Motivation. Heute fange ich zumindest nicht damit an. Morgen vielleicht…
Mein Mathematik Abitur
Etwas verspätet kommt heute mein Bericht zu meiner schriftlichen Mathematik Abiturprüfung.
Insgesamt bin ich mit der Prüfung sehr zufrieden, an einigen Stellen musste ich etwas länger überlegen, bis ich auf die richtige Lösung kam, am Ende hatte ich aber alle Aufgaben gelöst und ich denke auch, dass sie alle richtig sein dürften. Einzig und allein einige Aufgaben, bei denen man Rechenwege oder ähnliches erklären musste, könnten mich Punkte kosten.
Bei Analysis hatte ich mich für Vorschlag A1 entschieden, denn die Aufgaben zum Volumenintegral waren deutlich einfacher, als die zur e-Funktion. Bei einer Aufgabe musste man ein LGS aufstellen, um die gesuchte Funktion aufzustellen, es allerdings nicht lösen – es wäre wahrscheinlich zu kompliziert geworden. Dann musste man das Minimum der Funktion herausfinden. Anschließend folgten einige Aufgaben zur Berechnung des Volumens, einmal per Volumenintegral, einmal per Berechnen eines durchschnittlichen Radius und einmal durch das Ermitteln einer Geraden, die auch durchschnittlich einen ähnlichen Radius gehabt haben sollte. Die Aufgaben waren zwar nicht so, wie man es aus dem Unterricht gewöhnt war, doch waren sie dennoch nicht zu kompliziert.
In Analytischer Geometrie hatte mein Lehrer Vorschlag B1 ausgewählt, in dem es um die „Konstruktion“ eines Wintergartens ging. Man musste Punkte, Flächeninhalte und Volumen ermitteln, eine Ebene aufstellen und den Winkel zwischen Vektoren errechnen. Bis dahin war der Vorschlag noch sehr einfach und mehr oder weniger so, wie man es gewohnt war. In der letzten Aufgabe musste man ermitteln, ob das Licht einer Lampe, die über dem Garten angebracht war, einen Sandkasten im Garten erreicht. Des Weiteren musste man erklären, wie man die gesamte Schattenfläche berechnet. An dieser Aufgabe hatte ich etwas zu beißen, bis mir kurz vor Schluss die zündende Idee kam.
Mein Stochastik Vorschlag war C1, bei dem die Aufgaben wieder einmal recht verwirrend waren und man auch erst einmal überlegen musste, was man zu tun hatte. So klangen die ersten zwei Aufgaben fast identisch und unterschieden sich nur in einer Einzelheit, die dann auch zu unterschiedlichen Rechnungen führten. Wenn man das aber verstanden hatte, war auch die nachfolgende Aufgabe nicht schwer, denn hier sollte man den Unterschied erklären. Die weiteren Aufgaben waren etwas Kombinatorik und nachfolgend einige Bernoulli-Ketten. Insgesamt nicht so schwierig, aber man musste verstehen, wo welches Prinzip anzuwenden war. Bei der letzten Aufgabe ging es um eine Bewertung, sehr ungewohnt für Mathematik.
Das Trendbarometer (mein Gefühl) sagt, dass ich auf jeden Fall im 1er-Bereich sein werde. Ich denke, dass es auf 14 Punkte hinauslaufen wird, hoffe aber natürlich auf die 15, die durchaus im Bereich des Möglichen liegen.
Der schriftliche Endspurt
Am morgigen Tage folgt meine letzte schriftliche Abiturprüfung. Und es ist auch gleichzeitig die Prüfung, vor der ich den meisten Respekt habe. Nämlich Mathematik.
Es verhält sich zwar so, dass ich in Mathematik prinzipiell ein sehr guter Schüler bin und normalerweise auch keine Probleme mit den in der Schule behandelten Themen und Aufgaben habe, allerdings hat besonders das letzte Jahr gezeigt, dass das Abitur dennoch etwas anders aussehen kann. Falls die Aufgaben nämlich auf einem ähnlich hohen Niveau wie im letzten Jahr liegen, sehe ich meine sehr gute Note gefährdet – was allerdings an sich auch kein Weltuntergang wäre.
Meine Hoffnung ist natürlich, dass die Aufgaben nach dem Debakel des letzten Jahres dieses Mal einfacher und fehlerlos sein könnten. Dann steht einer sehr guten Note nichts mehr im Weg. Abgesehen von meiner extrem schlechten Vorbereitung, ich habe mich im Vorfeld einfach zu stark auf Biologie fixiert, dann noch ein wenig Englisch und viel zu wenig Mathematik. Ich verstehe zwar im Prinzip die meisten Dinge, habe aber besonders bei manchen Rechenoperationen (zum Beispiel Abstandsberechnungen zwischen parallelen Ebenen) einfach zu wenig Routine, da ich in der Vorbereitung praktisch gar keine Aufgaben gerechnet habe. Falls ich also in der Klausur scheitern sollte, weiß ich wenigstens, woran es gelegen hat.
Dennoch blicke ich zuversichtlich in die Zukunft, denn auch eine etwas schlechtere Mathenote sollte meinen gewünschten Abiturschnitt nicht sonderlich gefährden.