Einige Aphorismen zum Sein
Vor einiger Zeit habe ich mal ein paar kleinere Texte zum Menschen und zum Sein geschrieben und möchte sie, da ich gestern meinen Blog doch noch einmal reaktiviert habe, euch nicht vorenthalten. Da meine Schulzeit nun dem Ende zu geht, habe ich auch den Blogtitel mal geändert.
Was sind das nur für Menschen? Was sind das nur für Menschen, die all dieses Leid sehen und zulassen? Was sind das nur für Menschen, die unsere Zukunft gefährden, die alles zerstören und was sind das nur für Menschen, die diesem zerstörerischen Treiben kein Ende setzen? Was sind das nur für Menschen?
Menschen wie du und ich. Wir sind Menschen, wir sind diese Menschen. Was sind das nur für Menschen?
Was glaubt eigentlich der Mensch, der einem gegenübersteht; der gleichwohl aus derselben Perspektive auf die Dinge schaut wie man selbst; ja, was glaubt dieser Mensch eigentlich zu sehen?
Warum macht nur mir die Zukunft Angst, wenn die Zukunft, wenn auch fern, da zukünftig, wenngleich sie so angsteinflößend für jedermann erscheinen sollte. Liegt es an meiner persönlichen Furcht um meine vermeintlich sicher gehoffte Zukunft oder liegt es an der Blindheit der Anderen, die ihre Zukunft, ihrer Ignoranz verdankend, weiterhin als sicher erachten? Obgleich die Umstände rein objektiv gesehen schlecht prognostiziert werden, so ist die Zeit stets das Produkt des eigenen Schaffens – also schaffe ich mir meine Zukunft selbst; wird sie erst dadurch so furchterregend?